Aarvi

Aarvis Herzoperation wurde buchstäblich auf den letzten Drücker durchgeführt. Das kleine Mädchen wurde in Indien geboren und litt im Alter von drei Monaten an einer Lungenentzündung. Bei einer umfangreichen Untersuchung wurde bei dem Baby auch ein Herzecho durchgeführt.

Diagnose: Lungenfehleinmündung und Vorhofseptumdefekt

Bei der Untersuchung wurde ein Herzfehler, eine Lungenfehleinmündung (TAPVC Typ supracardiär) sowie ein Vorhofseptumdefekt entdeckt. Hier münden die Lungenvenen, welche das sauerstoffreiche Blut transportieren, anstatt in den linken Vorhof in die obere Hohlvene und damit in den rechten Vorhof. Diese Fehleinmündung sollte umgehend korrigiert werden. Betroffene Kinder sind dabei nur überlebensfähig, wenn zusätzlich ein Loch in der Herzscheidewand zwischen den Vorhöfen ist, denn nur dann vermischt sich das Blut.

Schnelle Hilfe war unumgänglich

Aarvis Familie stand nach der Diagnose unter Schock. Die Überlebenschancen für Aarvi wurden von Tag zu Tag geringer. Beide Eltern haben verzweifelt nach einer Möglichkeit gesucht, ihrer kleinen Tochter zu helfen. Dabei stießen sie bei ihrer Recherche auf unser Partnerkrankenhaus, das Sri Sathya Sai Sanjeevani International Centre for Child Heart Care & Research Palwal, Haryana, in Indien.

Aufgrund der langen Wartelisten entschieden sich die Eltern mit ihrem Kind direkt in das Krankenhaus zu fahren. Ein paar Stunden nach der Ankunft wurde Aarvi untersucht und stationär aufgenommen. Schon am nächsten Tag wurde die Kleine operiert und eine Korrektur der Lungenfehleinmündung und des Vorhofseptumdefekts vorgenommen.

Beide Eltern sind glücklich und dankbar für so viel Mitgefühl, dass ihr einziges Kind überlebt hat.

Wir danken allen die geholfen haben, dass Aarvi weiter leben darf!

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