Aisha hat wochenlang um ihr Überleben gekämpft.
Aisha ist auf dem Weg der Besserung. Wir hoffen, dass sie bald nach Hause darf.

Die kleine Aisha hat überlebt!

Aisha Bushira kam am 6. Juni 2015 im Wakiso-Viertel in Zentraluganda zur Welt. Kurz nach ihrer Geburt hatte Aisha Husten und begann grippeähnliche Symptome zu zeigen. Aishas Gesundheitszustand verbesserte sich auch nach Wochen nicht und sie erkrankte immer wieder. Nach einiger Zeit verlor das kleine Baby zusätzlich enorm an Gewicht. Aishas Mutter brachte das kleine Mädchen in das Mulago-Herzinstitut in Uganda. Dort stellte man einen schweren Herzfehler, die Fallot Tetralogie, fest und riet zu einer Operation am offenen Herzen. Laut Befund leidet Aisha ebenso an Trisomie 21 ( Down-Syndrom), welches oft mit der Fallot Tetralogie einher geht.

Die lebensrettende Operation für Aisha war leider in Uganda nicht durchführbar und musste so schnell wie möglich im Ausland geschehen.

Es wurde eine Fallot’sche Tetralogie mit einem atrioventrikulärem Septumdefekt (AVSD) mit folgender Ausprägung diagnostiziert: AVSD Rastelli Typ A, moderate rechte und linke Atrioventrikularklappeninsuffizienz, kleiner persistierender Ductus arteriosus Botalii (PDA), kleiner Vorhofseptumdefekt, schwere rechtsventrikuläre Ausflusstraktbehinderung aufgrund der infindibulären Hypertrophie und einem hypoplastischen Anulus, sowie überreitender Aorta.

Diese diversen Defekte an Aishas Herzen führen dazu, dass ihr Körper nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden kann, da sich das sauerstoffarme mit dem sauerstoffreichen Blut vermischt. Die Sauerstoffunterversorgung führt zur Blausucht, die vor allem an den Lippen erkennbar ist.

Aishas Mutter ist Hausfrau und ihr Vater Bauer. Für die Eltern war es schlicht unmöglich, das Geld für die Operation aufzubringen. Gemeinsam mit unserem Partner in Uganda, Action für Disadvantaged People, finanzierte Herz bewegt die lebensrettende Operation.

Im Zuge der Herzoperation wurde der AVSD mittels zwei Patches geschlossen, ein transanulärer Patch angebracht und eine bidirektionale Glenn-Operation durchgeführt. Sprich, das Loch in der Herzkammerscheidewand wurde geschlossen und die obere Hohlvene wurde mit der Lungenarterie verbunden. Dank dieser Operation kann das Herz nun wieder den Körper besser mit Sauerstoff versorgen und Aishas Blausucht wird sich bessern.

 

Derzeit befindet sich Aisha auf der Station und ist stabil. Sie erhält Antibiotika und andere Medikamente aufgrund der klaffenden Operationswunde.

Das kleine tapfere Mädchen musste so klein schon um ihr Leben kämpfen.

 

Das ist die Geschichte von Aisha. Wir sind dankbar, dass sie mit einem „Happy end“ endet und danken allen, die es möglich machen, Kinder wie Aisha zu retten!